Bernhard Schubert

Bernhard Schubert

Bernhard Schubert wurde 1965 in Köln geboren und verbrachte seine Kindheit und Jugend in Nürnberg und Nordhessen. Bernhard Schubert hat sich bei dem Bauunternehmen HOCHTIEF zunächst als Hochbauspezialfacharbeiter ausbilden lassen. Seiner  Idee später als Architekt zu arbeiten, um zu Gestalten, Entwerfen und Bauen zu können, wurde so ein praktisches Fundament gesetzt. Nach einem Motorradunfall und längerer Auszeit, kam dann zunächst der Zivildienst in einem Wohnheim der Diakonie. Hier entstand der Wunsch eine pädagogische Ausbildung zu machen, um später in diesem Bereich arbeiten zu können. Die Ausbildung zum Erzieher, mit Schwerpunkt Heilpädagogik, erfolgte in Kassel auf dem Fröbel-Seminar. Jahre später, machte Bernhard Schubert im Rahmen seiner selbständigen Tätigkeiten im Immobilienbereich, noch eine Ausbildung zum Finanzfachwirt. Von 2002 bis 2007 erfüllte er sich einen großen Traum: Reisen im Wohnbus ohne Zeitlimit. Nach seinen Reisen  lernte er 2007 seine jetzige Frau Anja Schubert kennen und gründete mit ihr zusammen in einer ehemaligen Grundschule aus dem Jahr 1911, Anfang 2008 das Kinderheim Kleine Strolche. In den Folgejahren kamen immer mehr Anfragen, seitens der Jugendämter, Säuglinge und kleine Kinder in die familienanaloge Wohngruppe mit aufzunehmen. Die familienanaloge Wohngruppe war sehr schnell voll und ist auch dauerhaft belegt. Aufgrund der großen Nachfrage nach freien Plätzen für Säuglinge, Kleinstkinder und Geschwistergruppen hat sich Bernhard Schubert mit seiner Frau im Jahr 2013 dazu entschlossen ein weiteres Haus für kleine Kinder in Not zu eröffnen. Im März 2014 eröffnete das Ehepaar Schubert das Haus „Die Wiege“: www.kinderheim-kleine-strolche.de

Kraft schöpft Bernhard Schubert aus der Tatsache schon einen großen Traum gelebt zu haben, den seltenen Ausflügen mit dem Wohnbus, dem Sitzen am Lagerfeuer und dem Umsetzen von Visionen. Durch die Liebe und Harmonie zu seiner Frau Anja Schubert,  das gemeinsame Finden von Lösungen, die große Einigkeit zwischen dem Paar Schubert, die Freude an der Arbeit und das Visualisieren weiterer Lebensträume, ist es möglich ein solch hohes Arbeitspensum über lange Zeit aufrecht zu erhalten.

Für Anja und Bernhard Schubert ist die Arbeit in der Kinder- und Jugendhilfe viel mehr als eine Arbeit oder ein Beruf. Beide leiden nicht unter einem Helfersyndrom, sondern sehen Missstände in diesem Bereich als eine Herausforderung an, die es im Interesse der Kinder und Menschen, die in diesem Bereich arbeiten, zu beseitigen gilt. Dazu gehört insbesondere auch die Tatsache, dass es bis heute keine einheitliche und effiziente Platzsuche für Kinder in Deutschland gibt. Beide wünschen sich, dass sich die deutschlandweite Platzsuche “childrens`home”, im Sinne der Kinder, der Einrichtungen und Jugendämter, schnell durchsetzt und bald in ganz Deutschland Anwendung findet.

Profil von Anja Schubert